Cremedosen atopisches Ekzem Neurodermitis

Leben nach der Angst: Hirnhautentzündung in der Schwangerschaft

Am Ende wird alles gut

Nach einigen Tagen wird die Quarantäne zum Glück aufgehoben. Man weiß zwar bis heute nicht, welcher Erreger es war, der meine Hirnhautentzündung ausgelöst hat, aber es geht mir gut. Ich lebe – und mein Baby auch. Zu verdanken ist das auch dem schnellen Eingreifen. Eine solche Erkrankung kann schnell lebensgefährlich werden, versichert mir der Neurologe. Ich jammere nicht viel, das ist nicht meine Art. Sanitäter und andere haben nicht erkannt, wie schlecht es mir ging. Das hat eigentlich erst die Rückenmarkspunktion durch einen sehr fähigen Neurologen ergeben. Wäre ich nicht schwanger gewesen, wäre ich sicher nicht ganz so schnell behandelt worden, ich hätte zu Hause ein paar Tabletten eingeworfen und abgewartet. Weil es so schnell ging, ist es auch möglich, dass der Erreger gar nicht bis zu meinem Baby vorgedrungen ist. Vielleicht, das ist die Hoffnung, haben die Medikamente den Erreger abgefangen. Wissen werde ich es nie. Vier Wochen später wird Till geboren. Ein wunderbarer gesunder Junge. Wir haben gekämpft und wir haben gewonnen.

Danke an tatkräftige Omas und Opas, meinen Mann und meine Mama, die mir Händchen gehalten haben, meine geduldige Tochter und viele Freundinnen, die mir zugehört, Hilfe angeboten und Mut zugesprochen haben. Und an das Klinikum Kulmbach mit vielen fähigen, gewissenhaften und geduldigen Mitarbeitern.

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