#5vor12 : 37 – die unfassbare Zahl des Monats und viele Ideen für ein nachhaltigeres Leben

Die Ressourcen unserer Erde sind begrenzt und deshalb macht es Sinn, wo es möglich ist, auf Nachhaltigkeit zu setzen. Einige Artikel zu dem Thema hat es hier auf Kinderleute ja schon gegeben. Du kannst gerne nochmal stöbern. Es gibt noch tausend Ideen mehr, die man jeden Tag umsetzen kann. Um uns das Thema vor Augen zu führen und seine Wichtigkeit nochmal zu betonen gibt es eine wunderbare Aktion von Mama denkt 

Und Charis macht für Kinderleute natürlich gerne mit und hat ihre Gedanken aufgeschrieben, denn es ist #5vor12 . Hier kommt Charis´ Text und ein paar einfache, aber sehr wertvolle Tipps:

Zahl des Monats: 37kg Plastik

Eine Zahl, die mich sehr beeindruckt hat: 37kg Plastik verbraucht jeder Deutsche im Jahr im Durchschnitt. Das sind sogar noch sechs Kilogramm mehr als der restliche EU-Durchschnitt. Gefunden hab ich die Zahl in der FAZ. Dort wurden die Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat zitiert. 37kg! Das muss ein riesiger Berg sein! Für nur eine Person. Plastikmüll ist eine Katastrophe für unsere Umwelt. In Deutschland wird im Vergleich zu anderen Ländern ziemlich viel davon recycelt. Und trotzdem: Müllvermeidung ist die nachhaltigste Strategie. Wir versuchen also Plastik mehr und mehr zu vermeiden. Also, der Jutebeutel ist beim Einkaufen immer dabei. Oder besser noch: Dosen und Säckchen einpacken und auf in einen Unverpackt-Laden (s.Entdeckung weiter unten).

Upcycling 5vor12 : Stofflumpen

Basteln ist nicht so mein Ding. Darum ist meine Upcycling-Idee auch kein tolles DIY-Projekt, sondern eigentlich total banal. Alte Kleidungsstücke und Stoffreste werden wiederverwertet als Putzlappen, Küchentuch und zum Babypopo sauber machen.

Aussortierte Kleidung kann man weitervererben, verkaufen oder in die (sorgfältig ausgewählte) Kleidersammlung geben. Aber auch die wirklich kaputten Teile können im Haushalt noch gut verwendet werden. Bei den Putzsachen – so ist immer schnell ein Lappen/Tuch zur Hand. Klein geschnitten und am Wickeltisch platziert, ersetzen sie, mit etwas Wasser, die Feuchttücher. Auch in der Küche macht so ein Stapel Sinn. Alte Stoffreste sind eine Mischung aus Geschirrtuch und Küchenrolle. Schnell zur Hand, um etwas aufzuwischen oder abzutrocknen. Dann ab damit in die Waschmaschine und wieder benutzen.

Food 5vor12 : Krautsalat

Kohl gibt es in den Wintermonaten wirklich überall. Der muss nicht aus Übersee importiert werden, der ist quasi bei uns um’s Eck gewachsen. Und er ist ein hervorragender Vitamin C – Lieferant. So recht Lust den in der Küche zu verarbeiten hatte ich aber nie. Und das obwohl wir gern Krautsalat essen. Bisher beim Griechen oder aus der Plastikbox. Dabei ist der noch viel leckerer, wenn man ihn daheim selbst macht. Es gibt verschiedenste Rezepte. Ich hab mich für ein einfaches entschieden: Der Kohl wird geraspelt, dazu kommt eine klein geschnittene Zwiebel. Beides wird vermischt und mit einer Mischung aus reichlich Essig, Mineralwasser, Zucker, Salz und Pfeffer übergossen, bis der Kohl darin fast schwimmt. Dann am besten die Mischung mit einem Teller von oben beschweren und ab in den Kühlschrank zum Ziehen lassen. Gern über Nacht. Das ist leicht vorzubereiten und sehr lecker. Natürlich kann man das Ganze variieren und verfeinern. Rote Zwiebel und eine geraspelte Karotte werten den Salat geschmacklich und v.a. farbig auf.

Anno domini 5 vor 12 : Putzen mit Essig

Hat schon meine Mama gemacht (ja, die Rollenverteilung war eher klassisch in meiner Familie). Essig oder Essigessenz ersetzt Putzmittel, die viele Schadstoffe ins Wasser bringen und in immer neuen bunten Plastikflaschen daher kommen. Weil mir die vielen Putzmittel ein Dorn im Auge waren, hab ich mich mal am Selbermachen versucht. Der Klassiker: Allzweckreiniger und Glasreiniger in einem, besteht einfach aus Essig und Wasser, 1:1 gemischt. In eine Sprühflasche gefüllt, ist damit fix das Bad gereinigt. Entfernt Kalk und macht den Spiegel blitzblank (nachgetrocknet wird natürlich mit?! … s. Upcycling).

Entdeckung 5vor12: Unverpackt-Laden

Entdeckt habe ich im letzten Jahr den Unverpackt-Laden. Es gibt in Deutschland mehr davon als man denkt. Einkaufen kann man dort ohne Plastikmüll. Es gibt alles, was man für den täglichen Bedarf braucht. Nur eben ohne Verpackung drum herum. Man bringt also seine eigenen Behälter mit. Die werden vorher gewogen und mit einem Etikett mit ihrem Gewicht versehen. Dann kann man die Behälter befüllen, mit so viel, wie man eben gerade braucht. An der Kasse, beim Wiegen, wird dann automatisch das Gewicht des Behälters abgezogen. Müsli, Nudeln, Kaffee, Butter, Mehl, Käse – alles kommt im Laden in die mitgebrachten Behältern und die dann direkt in den Schrank und Kühlschrank. Die Produkte sind weitestgehend regional und bio. Das ist Einkaufen ohne schlechtes (Müll-)Gewissen. Eine Entdeckung, die ich nur empfehlen kann.

Hast Du auch Ideen, wie man nachhaltiger leben kann? Dann immer her damit!

5vor12 - es wird zeit nachhaltiger zu leben. Was Krautsalat selbst gemachtes Putzmittel und Plastikmüll damit zu tun hat. Und einfache DIY und Rezepte unser Beitrag zu 5vor12

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