Versicherungen und Geldanlagestrategien für Familien: Makler-Tipps

Ordner hätte ich schon. Theoretisch. Drin ist wenig, denn ehrlich gesagt: Geldanlage und Versicherungen sind so gar nicht mein Thema. Spätestens wenn man Kinder hat, lohnt es sich aber drüber nachzudenken. Also schließe ich Verträge ab, zu denen mir Versicherungen und Banken raten, zu denen ich mehr zufällig als ausgewählt gehe. Alles recht unbefriedigend, weil wahllos. Nun also mit System. Wollt Ihr das auch? Dann gibt´s heute die besten Tipps von einem echten Experten: János Bali ist unabhängiger Berater und hat die Lizenz nicht nur Versicherungsprodukte, sondern auch Finanzprodukte zu vermitteln. Er ist als Makler registriert und hat hunderte Versicherungen und Geldanlagemöglichkeiten in seinem Portfolio. Bei ihm sind meine Fragen zur sinnvollen Geldanlage perfekt aufgehoben.

Diese Punkte sind in Sachen Geldanlage zu beachten:

Los geht´s: János, die Zinsen sind derzeit recht niedrig. Geld für die Kinder einfach für 18 Jahre auf ein Konto zu legen, scheint da nicht sehr sinnvoll. Wie kann ich trotzdem dafür sorgen, dass die Kinder später mal gut versorgt sind?

János Bali: Ich vermute das mit den niedrigen Zinsen wird noch eine Weile so bleiben. Auf dem Markt werden viele Produkte speziell für Kinder angeboten. Vieles davon macht wenig Sinn. Der Grund ist, dass seit dem Wegfall der Steuerfreiheit für Lebensversicherungsverträge Rentenversicherungen für Kinder bis zum Alter von 62- 67 abgeschlossen werden. Das ist leider die einzige Möglichkeit eine günstige Versteuerung zu bekommen. Eine Laufzeit über 62 Jahre und mehr geht natürlich meistens an dem vorbei, was Eltern und Großeltern wollen, denn die möchten in der Regel Geld bis zum Führerschein oder Studium aufbauen, und nicht für die Rente des Kindes. Außerdem haben die meisten Produkte speziell für Kinder zu hohe Kosten.

Ich würde daher weg von der Idee einer Versicherung, hin zu einem Sparplan gehen. Nach meiner Meinung macht ein Investmentsparplan in einen guten vermögensverwaltenden Fonds am meisten Sinn. Das geht meistens ab 25 € monatlich, ist flexibel und bringt mittel- und langfristig die beste Rendite. Edelmetalle könnten eine gute Alternative oder Beimischung sein. Ein Sachwert ist generell besser gegen Inflation oder eine Geldentwertung geschützt.

Katharina: Das hört sich nach viel Arbeit an….. da muss ich so viele Entscheidungen treffen….

János Bali: Nein, gar nicht. Diese Fonds sind vermögensverwaltend. In der Regel schließt man das einmal ab und kümmert sich dann die nächsten 18 Jahre nicht drum. Bei der Auswahl welche Fonds die richtigen sind, kann ein Makler helfen, das musst Du ja nicht alleine machen!

Versicherungen:

Katharina: Und welche Versicherungen brauche ich? Eine Studienversicherung ja schon mal nicht…. was dann?

János Bali: Das ist ganz einfach: Es sollte alles abgesichert werden, was einem im Schadenfall die Existenz kosten kann. Wenn ich mein Haus nicht versichere und es brennt ab, dann ist der Schaden sehr hoch und würde die meisten Menschen hart treffen, deshalb braucht man eine Versicherung, die einen vor dem finanziellen Schaden schützt. Geht eine Fensterscheibe kaputt, so ist das ärgerlich aber meist finanziell selbst zu stemmen, so dass eine Glasversicherung nicht so wichtig ist wie eine Gebäudeversicherung. Aber nun mal von vorne.

  1. Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben. Man ist mit dem jetzigen und zukünftigen Vermögen für alle angerichteten Schäden haftbar. Bei Familien ist wichtig, dass bestimmte Dinge mit versichert sind wie z.B. nicht deliktfähige Kinder. Bis zum Alter von 7 Jahren ist man für Schäden durch die Kinder nicht haftbar. Es ist aber bestimmt für das nachbarschaftliche Verhältnis besser, dass wenn der neue Wagen des Nachbarn zerkratzt wurde, das die Versicherung bezahlt.
  2. Die Wohngebäudeversicherung. Hier werden Schäden am Eigenheim versichert. Die meisten Menschen arbeiten hart um sich ein Haus zu leisten, dann sollte dieses auch gut versichert sein, oder? Man kann folgende Gefahren versichern und kombinieren: Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und Elementarschäden.
  3. Ob man eine Hausratversicherung abschließt hängt davon ab, wie man wohnt. In der Studentenbude sicher entbehrlich. Aber in einem Haus oder Wohnung einer Familie gibt es schon einiges an Werten. Man stelle sich vor das Haus oder die Wohnung brennt ab, dann braucht man von den Socken bis zum Fernseher alles neu. Da kommt schon eine beträchtliche Summe zusammen.
  4. Wenn man ein Auto hat muss man eine KFZ-Versicherung haben. Ist das Auto teuer gewesen, sollte ich über eine Kaskoversicherung nachdenken.

Leben versichern

Die ersten 4 Punkte sind Versicherungen, die mein Hab und Gut schützen. Bei den nächsten Punkten geht es um den Schutz für Leib und Leben.

  1. Für die Kinder sollte in jedem Fall eine Unfallversicherung abgeschlossen werden. Gerade die Kinder sind nicht anders gegen Unfälle und Invalidität abgesichert. Macht für die Eltern auch Sinn, aber hier wird das Risiko teilweise über die Berufsgenossenschaft oder die gesetzliche Rente (Erwerbsminderungsrente ) oder eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt. Mit der Unfallversicherung kann man im Schadensfall zum Beispiel das Haus rollstuhlgerecht umbauen.
  2. Wenn man für seine Kinder die beste medizinische Versorgung möchte, sollte man eine Krankenzusatzversicherung für den stationären Bereich haben. Einzelzimmer, rooming in und Chefarzt kostet im Monat weniger als eine Schachtel Zigaretten.
  3. Für die Verdiener in der Familie sollte über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachgedacht werden. Diese sichert gegen den Einkommensverlust durch Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit ab. Gerade dann wichtig, wenn z.B. noch eine Immobilie oder andere Dinge finanziert werden.
  4. Und sollte der worst Case eintreten und ein Elternteil (oder beide; Autounfall etc.) versterben, kann zumindest der dadurch entstehende finanzielle Schaden über eine Risikolebensversicherung abgedeckt werden, so dass nicht auch noch der finanzielle Ruin der familiären Tragödie folgt. Auch darüber sollte man nachdenken.

Dennoch sollte jeder auch für sich abwägen was wichtig ist und was nicht so. Es gibt verschiedene Lebenssituationen auf die individuell eingegangen werden sollte.

Unterlagen in wichtig und unwichtig trennen

Katharina: Das ist ja überschaubar. Das meiste hab ich sogar schon. (glaub ich zumindest:-))) Ich bin ja leicht chaotisch veranlagt. Welche Unterlagen von Versicherungen und Geldanlagesachen muss ich eigentlich aufheben?

János Bali: Ich treffe oft auf Mandanten, die die abgelaufene KFZ Versicherungspolice von 2003 noch im Ordner haben – obwohl es weder den Vertrag noch das Auto mehr gibt. Das ist nun nicht unbedingt notwendig. Sinnvoll ist auf jeden Fall die Police/Versicherungsschein und die letzte Abrechnung im Ordner zu haben. Bei Verträgen bei denen am Anfang vom Versicherer Gesundheitsfragen gestellt werden ist es auch ratsam den Antrag aufzuheben. Aber auch wenn mal was verloren geht, ist es zumindest bei meinen Kunden nicht so schlimm, da ich alles in Kopie in meiner Kundenverwaltung habe, und die ist fast so sicher wie Fort Knox. 🙂 Meine Mandanten genießen außerdem noch den Vorteil, dass Sie alle Verträge und Dokumente in meiner App (Apple Appstore oder Googleplay nach János Bali suchen) auf dem Smartphone oder PC sehen können und viele Vergleichsrechner nutzen können. https://bali.finanzcockpit.eu/

Makler oder Versicherung selbst finden?

Katharina: Warum es gut ist, zu einem Makler zu gehen? Diese Frage kann ich nach intensiver Recherche und aus Überzeugung gut selbst beantworten: Weil der Makler auf meiner Seite ist und meine Interessen vertritt, ähnlich wie ein Anwalt vor Gericht. Ein Versicherungsvertreter dagegen vertritt die Interessen seines Konzerns. Natürlich kann ich mir auch selbst immer wieder die besten Angebote raussuchen und denn direkt zur Versicherung gehen, aber ehrlich gesagt: Ich mach das eh nicht. Und ob es sich wirklich lohnt, daran hab ich auch meine Zweifel. Beim Makler geht auch ein großer Teil meiner Haftung auf den Makler über.

Ein weiter Vorteil eines unabhängigen Makler ist, dass er mit vielen verschiedenen Gesellschaften zusammenarbeitet und er dadurch in der Lage ist das beste Preis-Leistungsverhältnis für mich zu ermitteln. Ich stehe ja auf diese moderne Vergleichssoftware, die auch János nutzt und mit der ich meine Daten auf dem smartphone immer zur Hand habe.  Da geht nichts mehr verloren. Und János, auf was sollte ich bei der Wahl des Maklers achten?

So findest Du den richtigen Makler

János Bali: Mir persönlich wäre noch wichtig, dass mein Berater nicht nur die Lizenz hat um Versicherungsprodukte zu vermitteln (§34d GewO) sondern auch die Zulassung hat um Finanzanlagen zu vermitteln (§34f GewO). Darf er nur Versicherungen vermitteln, wird wahrscheinlich auch beim Ansparen immer der Rat sein eine Versicherung abzuschließen, auch wenn es anderweitig eine bessere Lösung gäbe. Rausfinden kann man das auf einer Internetseite der IHK, dem sog. Vermittlerregister http://www.vermittlerregister.info/recherche. Dort sehe ich auch, ob mein Berater Versicherungsmakler oder Versicherungsvertreter ist. Und nicht jeder Berater der mehre Gesellschaften vertreibt ist automatisch Makler.
Also, mein Berater sollte gut qualifiziert sein, als Makler registriert sein und über ein möglichst breites Portfolio verfügen.

Und vor lauter Recherche und durchwühlen meiner Unterlagen habe ich doch tatsächlich ein bisschen Ordnung ins Chaos gebracht. Naja ok. Das meiste hab ich einfach weggeschmissen. Zum Beispiel die Police zu der Unfallversicherung, die ich als Kind hatte. Ist schon vor 10 Jahren ausgelaufen. Jetzt habt Ihr heute ein bisschen Werbung serviert bekommen. Aber ganz uneigennützig, einfach weil zum Makler zu gehen für uns eine so lohnenswerte Sache war. Habt Ihr vielleicht noch eine Frage an János Bali?

Dann kommentiert entweder hier im Beitrag oder setzt Euch direkt mit Janos in Verbindung: 0921-80027860 oder j.bali@bvf-online.de

 

 

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4 Gedanken zu “Versicherungen und Geldanlagestrategien für Familien: Makler-Tipps

    • Das stimmt! Wir haben unsere Versicherungsausgaben auch ganz schön reduziert. Vieles was einem so als lebensnotwendig angepriesen wird ist quatsch.

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