Omas Senf: Mütter: Die wahren Feinde der Emanzipation

Was haben die Frauen in den 60er Jahren für die Emanzipation, für die Befreiung des weiblichen Geschlechts getan! Sie sind auf die Straße gegangen, haben es herausgeschrien, haben Ketten gelöst, Glasdächer zersplittern und Frauen hindurchschweben lassen. Ja, auf den ersten Blick sieht das so aus. Aber was machen junge Frauen von heute daraus?

Interessen der Frauen

Es ist ja schön, wenn Ihr Euch für Make up interessiert, für´s Kochen und für´s Basteln – und: ach ja: Für die Kinder. Aber ist das wirklich alles? Ich weiß schon – es gibt sie, die erfolgreichen Frauen, die im Beruf was reißen und die politisch etwas erreichen, die sich einmischen und sich interessieren. Und dann werden sie Mütter, und dann stehen sie am Herd. Und die Männer kümmern sich um die Steuer und die Politik. Da hilft alles Elterngeld und Vätermonate und verordnete Gleichberechtigung nichts.

Emanzipation ist ein Auftrag

Emanzipation ist kein Gottesgeschenk und auch kein Geschenk Eurer Großmütter oder etwas, das Manuela Schwesig für Euch erreichen kann. Selbständigkeit, Mündigkeit und Emanzipation sind Dinge, die gepflegt werden müssen. Lasst Euch nicht abspeisen mit der Rolle der Kümmerin in der Familie. Informiert Euch, mischt Euch ein, macht mit, interessiert Euch. Manche machen das, aber nur wenige.

Wirklich geschlechterneutrale Vorbilder

Das hat übrigens nichts damit zu tun, dass ihr Euch nicht um die Kinder kümmern sollt. Das macht ihr Mütter von heute – mit Ausnahme von ein paar Kleinigkeiten – wirklich gut. Aber seid auch Vorbild. Den Kindern geschlechterneutrale Klamotten anzuziehen ist pipifax – lebt ihnen lieber vor, dass Frauen sich mit ihrem Kopf einmischen können – und mit ihrem Herzen.

Ehrlich so passiert

Nicht dass es Euch so geht wie neulich, als ein Paar – beide Eltern und beide Anwälte – zum Arbeitsessen eingeladen waren. Nach dem Essen sagt der Gastgeber zu ihr: “Tut mir leid, jetzt haben wir nur über Gesetze geredet und gar nicht über die Kinder. Das muss furchtbar langweilig für Sie gewesen sein.” Da ist ihr ganz schön die Kinnlade runtergeklappt.

Tja, so kommt es nunmal oft rüber. Stellt Euer Licht nicht unter den Scheffel. Das wünsch ich mir – für Euch und Eure Kinder – und für unsere Gesellschaft.

Und hier findet ihr noch mehr von der Senfoma

 

 

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